eDiscovery oder „Wo sich Bundesgericht und Anwälte ‘Gute Nacht’ sagen”

I. Einführung

In den vergangenen Monaten äusserten sich zuerst das Bundesstraf- und anschliessend das Bundesgericht zum Umfang des anwaltlichen Berufsgeheimnisses in internen Untersuchungen. Unter anderem ging es um die Frage, ob das Erstellen eines Untersuchungsberichts sowie die heutzutage weitestgehend technisch unterstützte Selektion und Auswertung des eingesammelten Ausgangsmaterials (im vorliegenden Fall über 520‘000 E-Mails und diverse Telefonaufzeichnungen) berufsspezifische Tätigkeiten eines Anwalts darstellen und somit vom anwaltlichen Berufsgeheimnis erfasst sind.

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